63. Rostocker Stummfilmnacht - Berlin - die Sinfonie einer Großstadt

 

 

Am 01. März 2024 findet ab 20.00 Uhr die 63. Rostocker Stummfilmnacht mit dem Film „Berlin - die Sinfonie einer Großstadt“ (1927)  von Walther Ruttmann in der beheizten Rostocker Nikolaikirche statt. Der Film mit deutschen Zwischentiteln wird musikalisch von Dirk Wüstenberg begleitet.

Einer musikalischen Struktur folgend zeigt der Film einen Frühlingstag in Berlin. Die Sinfonie der Großstadt beginnt in der
Morgendämmerung, wenn die ersten Pendlerzüge einlaufen und geht bis in die späte Nacht, wenn sich die Lichtreklamen
der Kinos und Tanzpaläste auf dem regennassen Asphalt spiegeln. Hektik und Beschaulichkeit sind zu sehen, Armut,
Reichtum, Angestellte und Flaneure, und immer wieder Busse, Straßenbahnen, Lastwagen, U-Bahnen, Züge, Autos,
Fahrräder, Fußgängerströme, die sich im großstädtischen Rhythmus kreuzen. Walther Ruttmanns Montagefilm ist eine
faszinierende Zeitreise in die roaring twenties von Berlin (Babylon Berlin, 2023).



Die Karten zur Rostocker Stummfilmnacht kosten 12.00 und ermäßigt 8.00 EUR (Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte) 

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Rostocker Stummfilmnacht


 

Vier Mal im Jahr lädt Juni Media zur Rostocker Stummfilmnacht in die Nikolaikirche Rostock ein. Die erste Stummfilmnacht fand am 18. November 2006 statt und war Auftakt eines inzwischen fest etablierten Events in der Rostocker Veranstaltungsszene. Die Filmauswahl reicht von Klassikern wie „Nosferatu“ über „Metropolis“ bis hin zu „Der Pilger“. Aber auch moderne Werke wie „The Artist“ finden Platz zur Vorführung.






Live-Musik

 

Fest zur Veranstaltung gehört die Live-Orgelmusik von Dirk Wüstenberg. Mit Kreativität und Begeisterung bereitet der Organist die eigens für die Stummfilme zusammengestellten und zum Teil selbst komponierten Musikstücke vor. Damit wird jeder Abend in der Rostocker Nikolaikirche etwas Einzigartiges. Schon durch den Veranstaltungsort wird dem Abend Erhabenheit verliehen: Die zur Eventkirche umfunktionierte Nikolaikirche bietet eine ganz besondere Umgebung. Zwischen den Mauern des ehemaligen Gotteshauses herrscht eine ganz besondere Akustik, die Sie auf eine Reise in die frühe Filmkunst mitnehmen wird.

 

Eine Reise zurück an den Anfang des 20. Jahrhunderts
Bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts begannen die ersten Pioniere mit bewegten Bildern zu experimentieren. Niemand ahnte, welch großen Erfolg das Medium Film feiern würde. Der erste Film erscheint uns heute recht unspektakulär: ein Zug fährt in einen Bahnhof ein. Für die Menschen 1895 war das jedoch unglaublich und erschreckend. Diesem Film folgten kurze Szenen aus dem Alltag der Menschen und bald wurden mit Filmen auch Geschichten erzählt. Von Anfang an war der Besuch einer Filmvorführung – anfangs noch in Varieté Theatern oder auf Jahrmärkten – etwas ganz Besonderes. Auch früher wurden die Filme häufig mit Live-Musik begleitet.
Lassen Sie sich entführen in die Zeit, als der Film noch eine besondere Neuheit war. Bestaunen Sie die opulenten Gesten und Mimiken der Schauspieler, an die damals noch ganz andere Anforderungen gestellt wurden.