71. Rostocker Stummfilmnacht -
Kurzfilme mit Stan Laurel und Oliver Hardy
Am 13. Februar 2026 findet ab 20.00 Uhr die 71. Rostocker Stummfilmnacht mit Kurzfilmen mit Stan Laurel und Oliver Hardy in der beheizten Rostocker Nikolaikirche statt.
Stan Laurel und Oliver Hardy haben als ikonisches Duo der Stumm-
und Tonfilmzeit das Genre der Filmkomik revolutioniert, mit Slapstick und universell verständlichem Humor. In Deutschland wurden sie als
"Dick und Doof" einem großen Publikum bekannt.
Während viele Slapstick-Werke der 1920er Jahre auf Rasanz setzen,
Während viele Slapstick-Werke der 1920er Jahre auf Rasanz setzen,
nutzen „Stan und Ollie“ die Komik der Langsamkeit.
Slowburn nennt sich die Technik, das langsame, genüssliche Abfackeln
Slowburn nennt sich die Technik, das langsame, genüssliche Abfackeln
des Feuerwerks, das in der gedehnten Handlung erst die volle Wirkung entfaltet und dem Publikum im Kinosaal Zeit zum Lachen gibt,
ehe der nächste Gag inszeniert wird (Florian Kummert, 2017).
ehe der nächste Gag inszeniert wird (Florian Kummert, 2017).
Auf der 71. Rostocker Stummfilmnacht zeigen wir 4 Kurzfilme des Komikerduos aus den Jahren 1927 bis 1930.
Die Karten zur Rostocker Stummfilmnacht kosten 12.00 und ermäßigt 8.00 EUR (Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte)
Rostocker Stummfilmnacht
Vier Mal im Jahr lädt Juni Media zur Rostocker Stummfilmnacht in die Nikolaikirche Rostock ein. Die erste Stummfilmnacht fand am 18. November 2006 statt und war Auftakt eines inzwischen fest etablierten Events in der Rostocker Veranstaltungsszene. Die Filmauswahl reicht von Klassikern wie „Nosferatu“ über „Metropolis“ bis hin zu „Der Pilger“. Aber auch moderne Werke wie „The Artist“ finden Platz zur Vorführung.
Live-Musik
Fest zur Veranstaltung gehört die Live-Orgelmusik von Dirk Wüstenberg. Mit Kreativität und Begeisterung bereitet der Organist die eigens für die Stummfilme zusammengestellten und zum Teil selbst komponierten Musikstücke vor. Damit wird jeder Abend in der Rostocker Nikolaikirche etwas Einzigartiges. Schon durch den Veranstaltungsort wird dem Abend Erhabenheit verliehen: Die zur Eventkirche umfunktionierte Nikolaikirche bietet eine ganz besondere Umgebung. Zwischen den Mauern des ehemaligen Gotteshauses herrscht eine ganz besondere Akustik, die Sie auf eine Reise in die frühe Filmkunst mitnehmen wird.
Eine Reise zurück an den Anfang des 20. Jahrhunderts
Bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts begannen die ersten Pioniere mit bewegten Bildern zu experimentieren. Niemand ahnte, welch großen Erfolg das Medium Film feiern würde. Der erste Film erscheint uns heute recht unspektakulär: ein Zug fährt in einen Bahnhof ein. Für die Menschen 1895 war das jedoch unglaublich und erschreckend. Diesem Film folgten kurze Szenen aus dem Alltag der Menschen und bald wurden mit Filmen auch Geschichten erzählt. Von Anfang an war der Besuch einer Filmvorführung – anfangs noch in Varieté Theatern oder auf Jahrmärkten – etwas ganz Besonderes. Auch früher wurden die Filme häufig mit Live-Musik begleitet.
Lassen Sie sich entführen in die Zeit, als der Film noch eine besondere Neuheit war. Bestaunen Sie die opulenten Gesten und Mimiken der Schauspieler, an die damals noch ganz andere Anforderungen gestellt wurden.
